Die Geneh­mi­gungs­phase — Was ist zu beachten?

15. Jan 2018

Dass man ein Bau­vor­ha­ben vor Bau­be­ginn geneh­mi­gen las­sen muss, ist wohl jedem Bau­her­ren klar. Immer wie­der kommt es aber zu Über­ra­schun­gen, Mehr­kos­ten und Zeit­ver­zug, wenn der Bau­herr sich mit die­ser  -so wich­ti­gen- Phase nicht mit der gehö­ri­gen Inten­si­tät befasst.

Wich­tig ist zunächst, dass der Bau­herr weiß, was er auf sei­nem Grund­stück über­haupt bauen kann.Hierzu haben die Städte und Gemein­den in der Regel einen Bebau­ungs­plan erstel­len las­sen, an des­sen Vor­ga­ben sich der Bau­herr zu hal­ten hat.

Für viele Bau­her­ren ist es nicht leicht, als Laien den Umfang des Bebau­ungs­plans zu erfas­sen. Daher haben viele Kom­mu­nen zwi­schen­zeit­lich ver­brau­cher­freund­li­che „Bau­fi­beln“  ent­wi­ckelt, die dem Bau­her­ren anschau­lich erklärt, was und wie gebaut wer­den darf. Hier sind die Bau­kör­per, die Dach­for­men, die Dach­über­stände und vie­les Mehr genau erklärt. Daher unser TIPP: Fra­gen Sie bei Ihrer Bau­be­hörde nach der BAU­FI­BEL.

Die Geneh­mi­gungs­pla­nung macht in der Regel ein Archi­tekt oder aber die Pla­nungs­ab­tei­lung eines Gene­ralüberneh­mers, der neben der Bau­leis­tung auch die Pla­nung erbrin­gen will.

Hat der Archi­tekt die Bau­ge­neh­mi­gung ein­ge­reicht und wird die Geneh­mi­gung von der Gemeinde erteilt,  bedeu­tet das jedoch nicht ohne wei­te­res, dass der Ent­wurf man­gel­frei.

Ein Archi­tekt schul­det näm­lich einen Ent­wurf, der zu einer dau­er­haf­ten und nicht mehr zurück­nehm­ba­ren Bau­ge­neh­mi­gung führt. Eine erteilte Geneh­mi­gung kann von der Behörde nach­träg­lich wie­der zurück­ge­nom­men wer­den, wenn sich die Pla­nung nach erneu­ter Prü­fung als (doch) nicht geneh­mi­gungs­fä­hig erweist. Das ist dann der Fall, wenn sich zum Bei­spiel der Nach­bar über die Bau­ge­neh­mi­gung beschwert und die Behörde ihm Recht gibt. Dann kann die Geneh­mi­gung  wegen feh­len­der Geneh­mi­gungs­fä­hig­keit zurück­ge­nom­men wer­den.

Ande­rer­seits kann es vor­kom­men, dass eine eigent­lich geneh­mi­gungs­fä­hige Pla­nung von der Bau­ge­neh­mi­gungs­be­hörde rechts­wid­rig nicht geneh­migt wird. Dann muss der Bau­herr, mit Hilfe eines im Bau­recht ver­sier­ten Anwal­tes, Wider­spruch gegen die Ver­wei­ge­rung der Bau­ge­neh­mi­gung ein­zu­le­gen. Die BAU­GLÜCK GmbH kann Ihnen hier­für die rich­ti­gen Spe­zia­lis­ten nen­nen.

TIPP: Manch­mal macht es Sinn, vor Antrag­stel­lung zur Bau­ge­neh­mi­gung eine  Bau­vor­anfrage ein­zu­ho­len, um (kos­ten­güns­tig) die Frage der Geneh­mi­gungs­fä­hig­keit zu prü­fen.

Der Bau­herr sollte wis­sen, dass eine feh­lende Geneh­mi­gungs­fä­hig­keit einen wich­ti­gen Grund für eine außer­or­dent­li­che Kün­di­gung des Bau­herrn bil­den kann, hier sollte jedoch auf jeden Fall  VOR der Kün­di­gung ein Fach­mann zu Rate gezo­gen wer­den, den Ihnen über die Bau­glück GmbH sehr gern ver­mit­telt wird.

 

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Spre­chen Sie uns gern an, damit wir Ihnen ein indi­vi­du­el­les, kos­ten­freies Ange­bot zur Prü­fung IHRES Bau­ver­tra­ges zukom­men las­sen kön­nen.