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Vor­sicht bei Eigen­leis­tun­gen!

15. Jan 2018

So ver­lo­ckend es sich anhö­ren mag, Eigen­leis­tun­gen zum Ver­schlan­ken der Bau­fi­nan­zie­rung in das Kon­zept ein­zu­bin­den — Seien Sie bitte vor­sich­tig und neh­men sich unten­ste­hende Rech­nung zu Her­zen.

Eigen­leis­tun­gen in das Finan­zie­rungs­kon­zept einz­bin­den, birgt näm­lich ein paar Risi­ken, derer man sich bewusst sein muss. Die Rech­nung bzw. “Ver­rech­nung” haben wir dem Buch der BAU­GLÜCK Grün­de­rin Manuela Rei­bold-Rolin­ger “Das war im Plan nicht eingezeichnet” ent­nom­men.

…..Wenn man einen Bau­un­ter­neh­mer durch Eigen­leis­tun­gen um 35.000 Euro im Preis drü­cken möchte, muss man davon unge­fähr 15.000 Euro als Mate­ri­al­kos­ten ver­an­schla­gen,  die so oder so anfal­len. Der Unter­neh­mer hat für die Arbei­ten und den Lohn sei­ner Arbei­ter  also etwa 20.000 Euro kal­ku­liert. Geht man von einem übli­chen Stun­den­lohn von 50 Euro  pro Fach­ar­bei­ter­stunde aus, dann hat der Unter­neh­mer bei 20.000 Euro also etwa 400  Stun­den ein­ge­plant, ver­teilt auf meh­rere Arbei­ter. Wenn man als Pri­vat­per­son diese  Lohn­ar­bei­ten selbst macht, braucht man min­des­tens dop­pelt so lange wie ein Fach­ar­bei­ter,  in die­sem Fall also rund 800 Stun­den. Will man abends noch vier Stun­den anpa­cken, was  nach einem anstren­gen­den Arbeits­tag schon ein har­tes Stück ist, dann wäre man  unun­ter­bro­chen – auch am Wochen­ende – 200 Tage oder fast sie­ben Monate durch­ge­hend  mit den Eigen­leis­tun­gen beschäf­tigt. Das ist in der Pra­xis unmög­lich!….“