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Wer ohne Boden­gut­ach­ten baut, baut mit hohem Risiko.

Die Wahr­schein­lich­keit, dass es zu Bau­stopp, Mehr­kos­ten, Nach­trä­gen und Bau­ab­läuf­stö­run­gen kommt, ist sehr hoch. Ja, viele Unter­neh­men kal­ku­lie­ren gerade in die­sem Bereich mit der Unwis­sen­heit der Bau­her­ren.

Was in den Bau­ver­trä­gen vor­aus­ge­setzt wird:

In den Bau­ver­trä­gen wird in der Regel der opti­male Boden auf ebe­nem Grund­stück vor­aus­ge­setzt. Die AGB wer­den meist so for­mu­liert, dass ver­steckt die Tür für Nach­träge geöff­net wird, sollte sich her­aus­stel­len, dass der Boden nicht opti­mal ist.

Sie als Bau­herr sind dafür ver­ant­wort­lich!

Dabei ist man als Bau­herr für die Bereit­stel­lung des Bau­grun­des ver­ant­wort­lich und sollte sehr genau wis­sen, wie die Beschaf­fen­heit des Bodens ist, auf dem man bauen will.
Lei­der ist dies zu wenig Bau­her­ren klar.

Ein Boden­gut­ach­ten ist nicht teuer.

Ein Boden­gut­ach­ten kos­tet in der Regel zwi­schen 500−1.500 EURO. Wenn Sie als Bau­herr diese Kos­ten spa­ren möch­ten, tun Sie dies lei­der an der fal­schen Stelle.

Wie Sie das Bau­grund­ri­siko sen­ken kön­nen:

Durch ein Boden­gut­ach­ten kann man das Bau­grund­ri­siko sen­ken und damit Schä­den am neuen Eigen­heim sowie unnö­tige Mehr­kos­ten ver­hin­dern. Durch ein Boden­gut­ach­ten wird die Trag­fä­hig­keit des Bodens auf dem kon­kre­ten Bau­grund­stück, sein geo­lo­gi­scher Auf­bau und die Grund­was­ser­ver­hält­nisse fest­ge­stellt.

Ver­las­sen Sie sich nicht auf das Gut­ach­ten der Stadt oder Gemeinde.

Daher ist es so wich­tig, für sein eige­nes Grund­stück ein Boden­gut­ach­ten ein­zu­ho­len und sich nicht auf das Gut­ach­ten der Stadt oder Gemeinde für die Erschlie­ßungs­mass­nah­men zu ver­las­sen. Auch archäo­lo­gi­sche Funde und gif­tige Alt­las­ten wer­den durch das Boden­gut­ach­ten ermit­telt. Ganz beson­ders wich­tig ist es, wenn man auf einem Grund­stück mit einem Alt­be­stand baut, auf dem zum Bei­spiel eine Fabrik oder eine Tank­stelle war. Diese Grund­stü­cke sind oft güns­tig aber beson­ders kos­ten­träch­tig, denn in der Regel müs­sen die Böden aus­ge­tauscht wer­den, bevor auf dem Grund­stück gebaut wer­den kann.

 


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Immer wie­der wer­den wir gefragt, wes­halb das Boden­gut­ach­ten so wich­tig ist und ob man nicht doch dar­auf ver­zich­ten könne…

Des­halb kom­men hier unsere 3 Top Fra­gen, die uns dazu immer wie­der gestellt wer­den:

1.) Wofür braucht man ein Boden­gut­ach­ten?

  • Ein Boden­gut­ach­ten sorgt schon vor Bau­be­ginn für Klar­heit über die tat­säch­li­chen Beschaf­fen­hei­ten des Grund­stücks. Es ist immer erfor­der­lich das Boden­gut­ach­ten für das eigene Bau­grund­stück ein­zu­ho­len. Die Gut­ach­ten für die Erschlie­ßungs­maß­nah­men, die auf Kos­ten der Stadt ein­ge­holt wur­den, sind kei­nes­falls aus­rei­chend, denn am Ende muss der Bau­herr die Bau­reife des Grund­stü­ckes gewähr­leis­ten.

2.) Wie wird ein Boden­gut­ach­ten durch­ge­führt?

  • Um ein Boden­gut­ach­ten erstel­len zu kön­nen, ist es not­wen­dig zu wis­sen, wo genau das spä­tere Gebäude auf dem Grund­stück ent­ste­hen soll, das muss dem Boden­gut­ach­ter genau benannt wer­den. Er benö­tigt die Pläne des Ver­mes­sers. Anschlie­ßend wer­den Boh­run­gen in meh­re­ren Meter Tiefe durch­ge­führt. Für ein nor­ma­les Ein­fa­mi­li­en­haus sind es ihn der Regel 1–2 Boh­run­gen, manch­mal auch 3, wenn es sich um eine Grund­flä­che von mehr als 120 qm han­delt. Ein Boden­gut­ach­ten sollte auch ein­ge­holt wer­den, wenn man ein Bestands­ge­bäude abreißt oder eben auch nur anbaut.

3.) Was kos­tet ein Boden­gut­ach­ten?

  • Die Kos­ten für ein Boden­gut­ach­ten hän­gen von der Anzahl der Boh­run­gen und dem Auf­trag ab. Man sollte neben dem Boden­gut­ach­ten auch immer eine Grün­dungs­emp­feh­lung ein­ho­len. Diese muss dann zum Gegen­stand des Bau­ver­tra­ges gemacht wer­den, ebenso wie das Ergeb­nis des Gut­ach­tens. 
  • Ein “ein­fa­ches” Gut­ach­ten kos­tet zwi­schen 500 und 1.500 EURO 

Sie möch­ten noch mehr zum Thema Grund­stück und Grund­stücks­kauf erfah­ren? Dann lesen Sie hierzu unse­ren Blog­bei­trag:

Essen­ti­elle Tipps zum Grund­stücks­kauf